Zurück zum Blog
KiCad-PCB-Dateien verkaufen: Quellen und Fertigung
Verkaufen

KiCad-PCB-Dateien verkaufen: Quellen und Fertigung

Bereiten Sie KiCad-PCB-Dateien mit getrennten Quell- und Fertigungsdaten, Revisionsmanifest und Bibliotheksprüfung für den sicheren ZIP-Verkauf an Käufer vor.

7. Oktober 20265 Min. Lesezeit
P
PayRequest Team
Redaktion Produktabläufe

Legen Sie beim Verkauf von KiCad-PCB-Dateien fest, ob Käufer bearbeitbare Quelldateien, Fertigungsdaten oder beides erhalten. Bündeln Sie die zugesagten Inhalte in einer versionierten ZIP-Datei, dokumentieren Sie Abhängigkeiten und Nutzungsrechte und prüfen Sie das tatsächliche Downloadpaket. Lieferung nach Zahlung macht kein unvollständiges Design verwendbar.

Dieser Leitfaden richtet sich an Entwickler eigener wiederverwendbarer Elektronikdesigns. Er bietet weder Leiterplattenfertigung noch elektrische Sicherheitsfreigabe oder garantierte Akzeptanz durch jeden Hersteller. Trennen Sie physische Platine, Bestückungsservice und digitales Designangebot.

Was kauft der Kunde?

Ein bearbeitbares KiCad-Projekt und ein Fertigungspaket erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Für Änderungen an Steckern oder Bauteilen braucht der Käufer Quellen und Abhängigkeiten. Für eine Bestellung benötigt er akzeptierte Fertigungsdaten und eine eindeutige Revision. „PCB-Dateien“ allein beschreibt den Umfang nicht.

Das KiCad-PCB-Handbuch für Version 9 beschreibt Gerber- und Bohrdaten. Version 9 ist ein Dokumentationsbeispiel, keine Aussage zur neuesten Version. Die Gerber-Viewer-Erklärung stellt klar, dass Gerberdaten kein normales bearbeitbares KiCad-Quellprojekt rekonstruieren.

Paketmanifest für eine fiktive Sensorplatine

Diese eigene Releasekarte betrifft eine fiktive Niederspannungs-Sensorplatine, Revision B. Für diesen Artikel wurde keine Hardware gefertigt oder elektrisch getestet. Die Karte macht die Angebotsbeschreibung prüfbar.

PaketbereichBeispielinhaltErwartung
Bearbeitbare Quellen.kicad_pro, .kicad_sch, .kicad_pcb und nötige lokale AbhängigkeitenGenannte Revision öffnen und ändern
FertigungsdatenGeprüfte Gerberlagen und Bohrdaten für Rev BMit dem vorgesehenen Hersteller prüfen
Bestückung, falls verkauftStückliste und Positionsdaten für Rev BEnthaltenen Umfang verstehen
KäuferanleitungKiCad-Version, Öffnen und EinschränkungenOhne private Verkäuferpfade arbeiten
Rechte und ReleaseNutzungsbedingungen, Abhängigkeitshinweise, Revision und ÄnderungenRechte und exakte Version kennen

Liefern Sie nur zugesagte Bereiche. Eine Stückliste ist keine bestückte Platine. Ein Designregelbericht beweist nicht, dass eine physische Schaltung funktioniert. Nennen Sie ausgeschlossene Firmware, Gehäusemodelle und Support vor dem Checkout.

Quellen in einem sauberen Ordner prüfen

Entpacken Sie die Verkaufs-ZIP in einen neuen Ordner und öffnen Sie sie mit der beworbenen KiCad-Version. Prüfen Sie Schaltplan, Platine und nötige Bibliotheken oder Modelle ohne absolute Pfade zu Ihrem Rechner. Dokumentieren Sie externe Abhängigkeiten. Behaupten Sie keine ungeprüfte Versionskompatibilität.

Führen Sie relevante Designprüfungen aus und bewerten Sie offene Warnungen. Erklären Sie bewusste Ausnahmen, statt pauschal Fehlerfreiheit zu versprechen. Stimmen enthaltene Bestückungsreferenzen und Revisionen mit der Platine überein? Diese empfohlenen Prüfungen sind kein behauptetes Testergebnis.

Prüfen Sie exportierte Lagen und Bohrdaten in einem geeigneten Viewer und erfragen Sie Herstelleranforderungen. Quellen und Exporte müssen dieselbe Revision haben. Neue Quellen neben alten Fertigungsdaten sind eine fehlerhafte Übergabe, auch wenn beide Archive aufgehen.

Rechte und Bibliothekslizenz unterscheiden

Beschreiben Sie Bearbeitung, private Fertigung, Verkauf hergestellter Platinen und Weitergabe der Dateien. Prüfen Sie eigene Rechte und Drittmaterial getrennt.

Die offizielle KiCad-Bibliothekslizenz unterscheidet die Nutzung von Bibliotheksdaten in Designs von der Weitergabe von Bibliothekssammlungen. Die Designausnahme erlaubt nicht automatisch den Wiederverkauf fremder Modelle oder Designs. Bewahren Sie erforderliche Hinweise und bündeln Sie fremde Bibliotheken nicht ungeprüft.

Die geprüfte ZIP nach Zahlung liefern

Die PayRequest-Dokumentation zu digitalen Produkten unterstützt ZIP-Pakete über Other digital download. Native KiCad-Endungen werden hier nicht als direkt unterstützte Uploads zugesagt. Laden Sie die ZIP hoch und nennen Sie Revision, Software, Umfang und Nutzungsbedingungen.

Dokumentiert sind kaufbezogene Downloadtokens, konfigurierbare Fristen und Limits sowie Zugriff nach Zahlung über Erfolgsseite, Bestellmail und Kundenportal. Prüfen Sie Checkout und heruntergeladenes Paket vor dem Start. Diese Kontrollen zertifizieren keine Elektronik, erzwingen keine Lizenz und verhindern nicht das Kopieren entpackter Dateien.

Bewahren Sie Produkt, ZIP-Name, Revision, Prüftag und Abhängigkeiten im eigenen Releaseregister auf. Für spätere Änderungen nutzen Sie die Checkliste für bestehende Käufer; für allgemeinere Formate den CAD-Verkaufsleitfaden.

Erstellen Sie ein klar abgegrenztes Angebot mit PayRequest Digital Products und prüfen Sie die digitale Lieferung.

Redaktioneller Hinweis: KI unterstützte Artikel und Titelbild. Dokumentation wurde am 7. Oktober 2026 geprüft. Die Releasekarte ist ein Planungsbeispiel, kein Hardwaretest, keine Herstellerfreigabe und kein Kundentest.

Frequently Asked Questions

Ersetzen Gerberdateien ein bearbeitbares KiCad-Projekt?

Nein. Sie dienen der Fertigung und rekonstruieren nicht das normale Quellprojekt. Geben Sie an, ob Quellen enthalten sind.

Wie lade ich KiCad-Dateien in PayRequest hoch?

Bündeln Sie geprüfte Dateien und Anleitung in einer ZIP und wählen Sie Other digital download. Nehmen Sie keine direkte Unterstützung nativer Endungen an.

Zertifiziert sichere Lieferung die Platine oder erzwingt die Lizenz?

Nein. Zahlungsgeschützte Downloads steuern den Zugriff. Der Verkäufer bleibt für Umfang, Rechte und technische Nachweise verantwortlich.

Diesen Artikel teilen