Eine Bootskaution sichert vereinbarte Schäden, fehlende Ausrüstung und andere begründete Kosten ab. Eine Kartenautorisierung reserviert verfügbares Guthaben. Eine bereits eingezogene Kaution ist dagegen eine Zahlung, deren ungenutzter Anteil erstattet werden muss. Legen Sie die Methode vor der Buchung fest und stimmen Sie die Gültigkeit auf Rückgabeprüfung und Einzugsentscheidung ab.
Dieser Leitfaden richtet sich an Vermieter von Booten, RIBs, Jetskis und Charteryachten. Die Beträge sind Rechenbeispiele, keine Marktmittelwerte oder gesetzlichen Grenzen.
Buchungszahlung, Kaution und Versicherung trennen
| Betrag | Zweck | Abwicklung |
|---|---|---|
| Anzahlung | Termin reservieren | Nach Stornobedingungen |
| Restlicher Charterpreis | Nutzung bezahlen | Reguläre Zahlung |
| Kaution als Kartenreservierung | Begründete Ansprüche absichern | Freigabe oder rechtzeitiger Einzug |
| Eingezogene Kaution | Sicherheit durch Zahlung | Ungenutzten Anteil erstatten |
| Haftungsreduzierung oder Versicherung | Bestimmte Risiken unter eigenen Bedingungen | Gebühr nicht automatisch erstattbar |
Eine Haftungsreduzierung beseitigt die Kaution nicht zwangsläufig. Prüfen Sie Ausschlüsse, Selbstbehalt und Schadenverfahren gemeinsam. Die Kartenreservierung ist keine Versicherung und begrenzt nicht automatisch jede vertragliche Haftung.
Wie hoch sollte die Bootskaution sein?
Prüfen Sie für das konkrete Boot Selbstbehalt, Außenborder, Propeller, Inventar, Kraftstoffregelung und verfügbaren Kartenrahmen. Betrag und Währung gehören vor die Buchungsbestätigung. Der Betrag einer anderen Marina ersetzt keine Risikobewertung.
Erstellen Sie vier Spalten: Ereignis, Vertragsklausel, erforderlicher Nachweis und Kostenbasis. Verknüpfen Sie fehlende Fender mit Inventar und Ersatzkosten. Dokumentieren Sie Kraftstoffstände und vereinbarten Tarif. Bestehende Schäden und normale Abnutzung sind keine neuen Schäden. Klären Sie das Zusammenspiel von Kaution und Selbstbehalt mit dem Versicherer.
Reicht eine Kartenreservierung für sieben Chartertage?
Nur wenn die tatsächliche Frist bis zur Entscheidung nach der Inspektion reicht. Ein Tag vor Abfahrt plus sieben Chartertage plus ein Tag bis zur Inspektion ergibt neun Tage, noch ohne Puffer.
Stripe dokumentiert unterschiedliche Autorisierungsfristen. Die verlängerte Autorisierung ist an Voraussetzungen gebunden. PayRequest fragt eine Verlängerung an, wenn verfügbar; das ist keine Zusage ihrer Bewilligung. Prüfen Sie die tatsächliche Frist der bestätigten Kaution.
| Beispiel | Erforderlicher Zeitraum | Entscheidung |
|---|---|---|
| Tagesmiete | Morgen bis Rückgabeprüfung | Bestätigung und Inspektionspersonal prüfen |
| Drei Tage RIB-Miete | Vortag bis Rückgabenachmittag | Gesamten Zeitraum mit Frist vergleichen |
| Siebentägiger Charter | Ein Tag vorher + sieben Tage + ein Tag danach | Neun Tage nicht als Standard voraussetzen |
| Längerer Charter | Über die bewilligte Frist hinaus | Vor Abfahrt geeignete Alternative vereinbaren |
Ist die Frist zu kurz, vereinbaren Sie mit Kunde und Anbieter eine unterstützte Alternative. Verlängern Sie keine abgelaufene Reservierung stillschweigend und ziehen Sie keine unbegründeten Beträge nur zur Sicherung des Geldes ein. Siehe abgelaufene Autorisierung vor der Inspektion.
Übergabe und Rückgabe dokumentieren
Nutzen Sie identische Fotoperspektiven und Prüfpunkte. Bewahren Sie die Unterlagen in Ihrer Buchungsakte auf; ein PayRequest-Link führt keine Bootsinspektion aus und speichert diese Checkliste nicht automatisch.
- Buchungsnummer, Boot, Mieter und Mitarbeiter.
- Abfahrt, Rückgabefrist und Inspektionstermin mit Zeitzone.
- Rumpf, Propeller, Finne, Polster und vorhandene Schäden.
- Kraftstoffstand, Motorstunden und vereinbarter Rückgabezustand.
- Schlüssel, Fender, Elektronik und Inventaranzahl.
- Sicherheitsausrüstung nach Ihren Betriebsverfahren.
- Datierte Fotos und Bestätigung des Zustandsprotokolls.
- Kautionsreferenz, bestätigte Autorisierung und Einzugsfrist.
Benennen Sie Verantwortlichen und Vertretung. Eine Wochenendrückgabe ohne Inspektionspersonal gefährdet auch die rechtzeitige Abrechnung.
Beispiel: Eine Bootskaution von 1.000 € abrechnen
Angenommen, 1.000 € sind reserviert. Vertrag und Rückgabeprotokoll belegen 120 € für ein fehlendes Teil und 80 € Kraftstoff. Der endgültige teilweise Stripe-Einzug in PayRequest zieht 200 € ein und gibt 800 € frei. Die 800 € können nicht später aus derselben Autorisierung eingezogen werden.
Schließen Sie die gesamte Inspektion vorher ab. Senden Sie eine Aufstellung mit Vertragsklausel und Nachweisen; unterscheiden Sie Kostenvoranschlag und endgültige Rechnung. Ohne begründeten Anspruch geben Sie alles frei. Die Bank bestimmt, wann das verfügbare Guthaben sichtbar aktualisiert wird. Lesen Sie die Anleitung zum teilweisen Einzug.
Vermieten Sie zusätzlich Veranstaltungstechnik an Land, hilft der Leitfaden zur erstattbaren Mietkaution.
Den Kautionsprozess in PayRequest nutzen
Öffnen Sie die Kautionsfunktion, verbinden Sie einen unterstützten Anbieter und erstellen Sie einen Kautionslink mit eindeutiger Buchungsreferenz. Prüfen Sie Authorized oder Funds reserved. Unter Security Deposits öffnen Sie Kundenname oder View Deposit, kontrollieren Status und Frist und wählen Freigabe oder gegebenenfalls Partial Capture. Prüfen Sie eingezogenen und freizugebenden Betrag vor der endgültigen Bestätigung. Der aktuelle Stripe-Einzug ist endgültig.
Free umfasst derzeit 1 aktive Kaution und 3 neue Kautionen pro Monat. Prüfen Sie Dashboard-Limit und aktuelle Tarifbedingungen, insbesondere bei gleichzeitigen Vermietungen. Beim aktuellen Stripe-Kautionseinzug beträgt die PayRequest-Plattformgebühr 0 €; Stripe-Verarbeitungsgebühren und ein mögliches Abonnement sind getrennt. Reguläre Zahlungen unterliegen eigenen Gebühren.
Redaktioneller Hinweis: am 13. September 2026 anhand von PayRequest-Anwendungscode und genannten Quellen geprüft. KI unterstützte die Formulierung; neue Titelbilder sind Illustrationen. Checklisten, Nachrichten und Beträge sind Beispiele, keine ausgeführte Zahlung, Rechtsprüfung oder nachgewiesene Kundenergebnisse.


