Zurück zum Blog
WHMCS oder Wave: Hosting-Abrechnung oder Buchhaltung?
Abrechnung

WHMCS oder Wave: Hosting-Abrechnung oder Buchhaltung?

Vergleichen Sie WHMCS und Wave für Buchhaltung, wiederkehrende Rechnungen und Hosting. Mit Aufgabenmatrix und Kostenbeispiel für zehn Zahlungen.

22. Oktober 20265 Min. Lesezeit
P
PayRequest Team
Redaktion für Zahlungsabläufe

Wählen Sie WHMCS, wenn eine bezahlte Rechnung auch einen Hostingdienst oder eine Domainverlängerung steuern muss. Wave passt, wenn Ihr US-amerikanisches oder kanadisches Unternehmen Buchhaltung und Rechnungsstellung benötigt. Wiederkehrende Rechnungen gibt es bei beiden; Buchführung und Hosting-Automatisierung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Dieser Vergleich richtet sich an kleine Agenturen und Dienstleister vor dem Softwarekauf oder Wechsel. Prüfen Sie zuerst die Zulassung Ihres Unternehmens und dann, ob Sie ein Hostingpaket, Buchhaltungssoftware oder eine zusätzliche Zahlungslösung neben Ihrer Buchhaltung brauchen.

Zuerst Land und Zulassung prüfen

Waves Länder- und Währungshinweise nennen Unternehmen in den USA und Kanada und USD oder CAD als Unternehmenswährung. Ein Kunde im Ausland macht ein anderswo ansässiges Unternehmen nicht zulässig. Eine englische Website bedeutet keine weltweite Verfügbarkeit.

WHMCS automatisiert Rechnungen, Zahlungseinzug und Erinnerungen innerhalb einer hostingorientierten Plattform. Neben dem Eigenbetrieb gibt es Fully Managed. Die ältere Aussage, man müsse stets selbst einen Server betreuen, ist deshalb kein ausreichender Wechselgrund.

Wiederkehrende Wave-Rechnungen sind über Pro oder die Onlinezahlungsfunktion verfügbar. Prüfen Sie Zahlungsfreigabe und unterstützte Einzugsmethode. Ein Rechnungsplan allein erteilt keine Belastungserlaubnis.

Vier Aufgaben vor dem Kauf zuweisen

Tragen Sie für jede Zeile eine Lösung und einen Verantwortlichen ein. Schließen Sie Lücken, bevor Sie bisherige Software kündigen.

AufgabeWas muss die Lösung zeigen?Konsequenz für die Auswahl
Wiederkehrende Rechnungen erstellen und einziehenBetrag, Termin, Zahlungserlaubnis und offene ForderungenUnterstützte Zahlungsabläufe beider Produkte prüfen
Geschäftsbücher führenAusgaben, Bankabgleich und benötigte FinanzberichteWave oder andere Buchhaltung prüfen; ein Zahlungsdashboard ersetzt sie nicht
Hosting und Domains betreibenPanel- und Registrar-Aktionen, auch bei fehlgeschlagener VerlängerungWHMCS mit den tatsächlich benötigten Modulen prüfen
Zahlungen mit der Buchhaltung abstimmenBruttobetrag, Gebühren, Erstattung und Bankeingang zuordnenÜbergabe und Verantwortlichen festlegen; keine automatische Synchronisierung annehmen

Eine Beratung ohne Hosting braucht die dritte Aufgabe möglicherweise nicht. Ein Domainreseller braucht sie unbedingt. Derselbe Rechnungsbetrag kann andere Verpflichtungen auslösen. Geht es hauptsächlich um Projektstunden und weiterberechnete Ausgaben, behandelt der Vergleich mit Invoice Ninja diese eigene Kaufentscheidung.

Kostenbeispiel: zehn Wave-Rechnungen

Angenommen, ein US-Unternehmen erhält zehn einzelne Visa- oder Mastercardzahlungen über je $200, insgesamt $2.000. Erstattungen, Währungsumrechnung und Aktionsrabatte bleiben ausgeschlossen. Dies ist eine hypothetische Berechnung, kein Zahlungstest.

Wave nennt für die Verarbeitung 2,9% plus $0,60 bei Starter. Bei aktiven Pro-Unternehmen entfällt der feste Betrag für die ersten zehn dafür qualifizierten Transaktionen pro Monat. Das reguläre monatliche Pro-Abo kostet $19 USD vor anwendbaren Steuern.

BeispielkostenStarterPro bei monatlicher Zahlung
Prozentuale Verarbeitung$2.000 × 2,9% = $58$58
Feste Transaktionskosten10 × $0,60 = $6$0 für diese ersten zehn
Softwareabo$0$19
Gesamt$64$77

Pro kostet hier $13 mehr. Andere Funktionen können diesen Aufpreis rechtfertigen, aber die zehn erlassenen Festbeträge sparen allein nur $6. Für Amex, Bankzahlungen, Ihr Land und aktuelle Tarife neu rechnen. Vergleichen Sie diese Gesamtsumme nicht mit einer WHMCS-Lizenz ohne Zahlungsanbietergebühren.

Wann eine getrennte Abrechnungslösung passt

Wenn die Buchhaltung abgedeckt und Hosting-Automatisierung unnötig ist, prüfen Sie einen eigenen Zahlungseinzug. Die WHMCS-Alternative von PayRequest konzentriert sich auf Kundenabrechnung. Sie ersetzt nicht pauschal jedes Hostingpanel oder Registrarmodul. Prüfen Sie jede benötigte Integration.

Bewerten Sie Rechnungen und Abonnements für feste Dienstleistungen neben Ihrer Buchhaltung. Eine automatische Wave-Synchronisierung oder Übertragung bestehender Zahlungserlaubnisse wird hier nicht vorausgesetzt. Weisen Sie diese Aufgaben ausdrücklich zu.

Die aktuellen PayRequest-Preise nennen Free mit 2% Standardzahlungsgebühr, Premium für €5 monatlich und Business für €20 mit 0% Standardplattformgebühren während des aktiven kostenpflichtigen Plans. Anbietergebühren und Ausnahmen für Provisionszahlungen bleiben separat. Vergleichen Sie Währungen und Gesamtkosten konsistent. Nach der Business-Registrierung folgen Einrichtung und kostenpflichtige Aktivierung; die Planauswahl allein gewährt keinen bezahlten Zugang.

Ordnen Sie zunächst ein echtes Dienstleistungsangebot den vier Aufgaben zu. Wählen Sie passende Software und bewerten Sie eine Verlängerung, bevor Sie weitere Kunden umstellen.

Redaktioneller Hinweis: KI unterstützte diesen Artikel. Offizielle Quellen wurden am 22. Oktober 2026 geprüft. Das Arbeitsblatt ist eine hypothetische Entscheidungshilfe, kein Kundenergebnis oder Migrationstest.

Diesen Artikel teilen