Du kannst Framer-Templates über einen externen Checkout verkaufen und nach der Zahlung den Remix-Link bereitstellen. Erstelle ein eindeutig beschriebenes Produkt, bereite ein Dokument mit Link und Anleitung vor und verbinde den passenden Kauflink mit deiner Verkaufsseite. Für Angebote in der Framer Community gelten zusätzlich deren Anforderungen an den Checkout.
Dieser Leitfaden richtet sich an Designer, deren Template fertig ist und die den Kauf mit einer nutzbaren Kopie verbinden möchten. PayRequest verwaltet das digitale Produkt und die angehängte Lieferdatei. Der Käufer verwendet Framer, um das Template zu kopieren und zu bearbeiten. Vorschau, Zahlung und Remix-Link erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben.
Wähle zuerst deinen Verkaufsweg
Auf deiner eigenen Framer-Website bestimmst du die Darstellung und das Ziel des Kaufbuttons. Für einen Community-Eintrag gibt Framer dagegen Anforderungen an die externe Zahlungsseite vor. Eine öffentliche Katalogadresse ist deshalb nicht automatisch geeignet.
Die Zahlungsanforderungen von Framer verlangen einen direkten Weg zur Zahlung, das richtige Produkt mit übereinstimmendem Preis, öffentlichen Zugang ohne vorherige Anmeldung und klare Erstattungs- oder Stornierungsbedingungen. Zahlung und Auslieferung liegen beim Verkäufer. Prüfe die aktuellen Vorgaben bei der Einreichung.
Eine Vorschauadresse zeigt das Design. Der Framer-Leitfaden zur Veröffentlichung beschreibt die notwendigen Unterlagen und die Prüfung. Ein funktionierender Checkout bedeutet nicht, dass dein Template bereits freigegeben wurde. Halte Produktprüfung und Zahlungseinrichtung getrennt fest.
Wenn du zunächst auf deiner eigenen Website verkaufen möchtest, hilft unser Leitfaden für Framer-Zahlungsbuttons. Dieser Artikel konzentriert sich auf das verkaufte Template, das Lieferdokument und den Einstieg des Käufers.
Verpacke den Remix-Link verständlich
Der Käufer braucht eine bearbeitbare Kopie, nicht nur eine Demo. Framer erläutert dies in der Anleitung zur Template-Nutzung. Prüfe den Remix-Link der angebotenen Version. Verwechsle ihn nicht mit einer Einladung zu deinem Editor oder einer Vorschau eines anderen Projekts.
Als fiktives Beispiel dient Studio Portfolio v1. Die Datei Studio-Portfolio-v1-Start.pdf nennt die Version, enthält den Remix-Link und erklärt die ersten Schritte. Danach folgen Hinweise zum Austausch von Bildern, zur mobilen Darstellung und zum Support. Auch jemand ohne Kenntnis deiner bisherigen Verkaufsgespräche sollte damit beginnen können.
Nutze diese ursprüngliche Dokumentvorlage und ersetze die Angaben durch deine tatsächlichen Produktinformationen:
| Bestandteil | Benötigte Angaben |
|---|---|
| Produkt | Name, Version und Lieferdatum |
| Zugang | Remix-Link dieser Version und Erklärung des Kopierens |
| Voraussetzungen | Framer-Konto und selbst zu beschaffende Veröffentlichungsfunktionen |
| Erste Bearbeitung | Texte, Bilder und Kontaktdaten austauschen |
| Kaufumfang | Seiten, Dateien, Nutzungsbedingungen und Support |
| Hilfe | Kontakt und benötigte Bestellreferenz |
Kontrolliere die exportierte PDF selbst. Ein Link kann im Schreibprogramm funktionieren und nach dem Export fehlen. Erkläre außerdem, welche Beispielbilder oder Schriften nicht enthalten sind. Liefere nur Material, das du weitergeben darfst, und beschreibe, ob Anpassungen oder ein Framer-Abonnement tatsächlich zum Kauf gehören.
Erstelle das digitale Produkt in PayRequest
Lege das Angebot über digitale Produkte von PayRequest an, setze Name, Währung und Preis und hänge die geprüfte PDF an. Eine ZIP-Datei ist sinnvoll, wenn mehrere Dateien dazugehören. Für ein Template, dessen Kopie über einen Remix-Link entsteht, reicht häufig ein verständliches Startdokument.
Das aktuelle Produktmodell ordnet dem Produkt eine Lieferdatei zu. Die Downloadfunktion unterstützt unter anderem PDF und ZIP und erstellt einen Zugang zur jeweiligen Bestellung. Prüfe Ablaufdatum und Downloadanzahl in der Dateiauslieferung. Versprich keinen unbegrenzten Zugriff, wenn ein Limit eingerichtet ist.
Kopiere die von PayRequest erzeugte öffentliche Produkt-URL. Die produktspezifische Route wählt das Angebot aus, bevor die Zahlungsseite erscheint. Die tatsächliche Nutzung hängt weiterhin von Produkt, Seite und Zahlungsanbieter ab. Prüfe deshalb die konkrete Zieladresse, statt eine URL selbst zu erraten.
Verwende auf Verkaufsseite und Checkout denselben Namen, dasselbe Bild und denselben Preis samt Währung. Ein zusätzliches Anpassungspaket braucht eine eigene Beschreibung und einen eigenen Link. Der Käufer muss erkennen, ob er nur Studio Portfolio v1 oder auch Designarbeit bestellt.
Prüfe den Checkout vor der Community-Einreichung
Öffne das genaue Ziel in einem privaten Browserfenster. Ist das Template erkennbar und gelangt der Besucher zur Zahlung, ohne einen Katalog zu durchsuchen oder sich in deinem Dashboard anzumelden? Sind Preis und Bedingungen verständlich? Entscheidend ist die Funktion, nicht das Wort Checkout in der Adresse.
Die folgende Checkliste bewertet deine Konfiguration. Sie ist kein Nachweis einer offiziellen Framer-Integration oder einer bereits genehmigten Produktseite.
| Prüfung | Erwartetes Ergebnis | Mögliche Korrektur |
|---|---|---|
| Ziel | Richtiges Template vorausgewählt | Exakte Produkt-URL kopieren |
| Kaufweg | Keine unnötige Navigation | Ziel vor Einreichung überprüfen |
| Zugang | Keine Verkäuferanmeldung nötig | Privaten Link ersetzen |
| Angebot | Name, Preis und Währung stimmen | Veraltete Angaben ändern |
| Bedingungen | Erstattung oder Stornierung klar | Eigenes geltendes Verfahren ergänzen |
| Lieferung | Bestätigte Bestellung liefert richtige Version | Datei oder Einstellungen korrigieren |
Muss der Kunde erst ein Produkt auswählen, reiche diese Seite nicht ohne weitere Prüfung als direkten Community-Checkout ein. Verwende ein Ziel, das die aktuellen Anforderungen erfüllt. Trenne auch auf deiner eigenen Seite Vorschau und Kauf: Der Vorschaubutton öffnet die Demo, der Kaufbutton das passende Angebot.
Teste Zahlung und Auslieferung getrennt
Das Öffnen einer öffentlichen Seite prüft nur das Linkziel. Führe für den gesamten Ablauf einen autorisierten Kauf über deine Konfiguration durch, kontrolliere die bestätigte Bestellung und folge dem Downloadweg des Käufers. Notiere das echte Ergebnis, statt nach einem Klick alle Schritte als erledigt zu markieren.
Beim Beispiel endet die Prüfung in Studio-Portfolio-v1-Start.pdf und beim dort verlinkten Template. Führt der Remix-Link zu einer alten Version, korrigiere die Anlage, auch wenn Zahlungsbetrag und Bestellstatus richtig sind. Der Käufer benötigt das tatsächlich angebotene Produkt.
In der aktuellen PayRequest-Implementierung verbraucht der Besuch der Downloadseite noch keinen Download. Erst die Aktion zum Übertragen der Datei prüft Ablaufdatum und Kontingent. So lässt sich unterscheiden, ob jemand nur die E-Mail geöffnet oder das Dokument wirklich angefordert hat.
Eine PDF mit Remix-Link erstellt keine nativen Zugriffsrechte in Framer. Der Käufer kann den Link anschließend kopieren. Downloadregeln steuern den Zugriff auf das Dokument, nicht jede spätere Nutzung seines Inhalts. Beschreibe die Nutzungsbedingungen, ohne vollständigen Kopierschutz zu versprechen.
Lege Updates, Support und Kosten fest
Entscheide, ob bisherige Käufer die nächste Version erhalten, ihre ursprüngliche Fassung behalten oder ein Upgrade kaufen. Ein ersetztes Lieferdokument aktualisiert nicht automatisch bereits kopierte Framer-Projekte. Die Projektkopie des Kunden und dein Downloadpaket sind unterschiedliche Dinge.
Beschreibe deinen Support konkret: Hilfst du beim Zugriff, während Designänderungen separat angeboten werden? Nenne deine tatsächlichen Bedingungen und Kontaktmöglichkeiten. Bitte bei Problemen um die Bestellreferenz, nicht um sensible Kartendaten.
Der Free-Tarif von PayRequest berechnet derzeit 2 % pro erfolgreicher Zahlung, begrenzt auf 25 € pro Transaktion, zuzüglich Gebühren des Zahlungsanbieters. Bei einem fiktiven Template für 49 € beträgt der Plattformanteil 0,98 € vor weiteren anwendbaren Kosten. Framer-Veröffentlichung und deine Supportzeit kommen als eigene Kostenpunkte hinzu.
Erstelle dein PayRequest-Produkt, hänge das Startdokument an und prüfe einen vollständigen Kaufweg. Für die Community gehört die Kontrolle des direkten Checkouts dazu. Auf deiner eigenen Website verbindest du den Button mit dem geprüften Ziel.
Redaktioneller Hinweis: KI unterstützte diesen Artikel und das Titelbild. Produktrouten und Dateiauslieferung wurden am 11. September 2026 im PayRequest-Code geprüft. Portfolio und Checklisten sind eigene Beispiele. Ein echter Kauf, eine Framer-Freigabe oder Kundenergebnisse werden nicht behauptet.
