Du kannst digitale Downloads über Carrd verkaufen, indem du einen Kaufbutton mit einem digitalen PayRequest-Produkt samt Lieferdatei verbindest. Carrd zeigt das Angebot. Der Kunde folgt dem Link zur Zahlung und erhält anschließend Downloadzugang über seine Bestellung. So bleibt deine bestehende Seite erhalten und bekommt einen klaren Kauf- und Lieferprozess.
Wichtig ist die Verbindung zwischen Angebot und Datei. Eine bloße Geldanforderung sagt nicht, welchen Planer, welches E-Book oder welches Audiopaket der Käufer erhalten soll. Bereite zunächst ein vollständiges Produkt vor, bevor du die Produktbereiche auf Carrd vervielfältigst.
Als Beispiel verwenden wir einen fiktiven druckbaren Planer. Der Ablauf eignet sich auch für PDF, EPUB, ZIP und unterstützte Audioformate. Das Beispiel beschreibt eine Einrichtung und ist kein Kundenbericht oder bereits durchgeführter Kaufversuch.
Wähle Link, Zahlungsformular oder Shop
Carrd besitzt bereits Zahlungsfunktionen. Die Dokumentation für Zahlungsformulare beschreibt Stripe Checkout innerhalb einer Formularübermittlung; dafür ist Pro Plus oder höher erforderlich. Außerdem gibt es ein dokumentiertes PayPal-Button-Widget. Vergleiche diese Möglichkeiten anhand deines gewünschten Ablaufs.
Ein externer Produktlink führt dagegen zu einem separat gehosteten Angebot. Die Tarifvorgabe für das Formular beschreibt nicht diese gewöhnliche Verlinkung. Prüfe trotzdem, welchen Carrd-Tarif deine verwendeten Veröffentlichungsfunktionen benötigen, etwa die Domain oder weitere Seitenelemente.
Bei einem kleinen Sortiment lässt sich ein Link pro Produkt gut verwalten. Wer den Planer kaufen möchte, sollte genau beim Planer ankommen und seine Auswahl nicht auf einer allgemeinen Zahlungsseite erneut erklären müssen. Für die Auslieferung braucht das Produkt die richtige Anlage.
Benötigst du einen gemeinsamen Warenkorb, komplexe Varianten oder umfangreiche Katalognavigation, vergleiche einen eigenen Shop. Mehrere unabhängige Produktlinks sind nicht automatisch ein gemeinsamer Warenkorb. Entscheidend ist die Aufgabe des Käufers, nicht die Anzahl der gestaltbaren Karten.
Bereite das versprochene Paket vor
Weekly Studio Planner ist im Beispiel ein druckbares Paket für 15 €. Der Kunde erhält ein fertiges Dokument, keine bearbeitbare Quelldatei. Erkläre diesen Unterschied bei der Vorschau, damit das Design keine Funktionen verspricht, die die Datei nicht bietet.
Weekly-Studio-Planner-v1.zip enthält hier Planner.pdf und Printing-and-Use.pdf. Das zweite Dokument nennt Papierformat, Druckhinweise und erlaubte Nutzung. Reicht für dein Angebot eine PDF, liefere einfach diese. Eine ZIP-Datei sollte zusammengehörige Inhalte ordnen, nicht unnötig kompliziert machen.
Entpacke die endgültige Version in einen frischen Ordner und öffne alle Dokumente. Kontrolliere Seitenumfang, unerwartete Passwörter und Anleitungen. Entferne Entwürfe, Dubletten und private Notizen. Bewahre die freigegebene Fassung auf, damit du später nachvollziehen kannst, was geliefert wurde.
Erstelle eine getrennte öffentliche Vorschau mit repräsentativen Seiten. Verlinke das vollständige kostenpflichtige Paket nicht öffentlich auf Carrd und lege es nicht in einen frei zugänglichen verlinkten Ordner. Die Vorschau erklärt das Angebot; die Bestellung ermöglicht die eigentliche Lieferung.
Richte das PayRequest-Produkt ein
Lege den Planer über digitale Produkte an. Trage Name, Beschreibung, Preis und Währung ein und hänge die geprüfte Datei an. Aktuell unterstützte Formate sind unter anderem PDF, ZIP, EPUB, MP3, WAV und FLAC. Kontrolliere den erfolgreichen Upload und die Nutzbarkeit der Datei.
Verbinde einen geeigneten Zahlungsanbieter und prüfe die Methoden für dein Konto und Land. Versprich keine Wallet oder lokale Zahlungsart, die du nicht kontrolliert hast. Die tatsächliche Zahlungsseite zeigt, welche Optionen du anbieten kannst.
Kopiere die erzeugte öffentliche Produkt-URL. Die produktspezifische Route wählt das Angebot vor der Darstellung der Zahlungsseite aus. Öffne sie in einem privaten Fenster und prüfe Produkt, Betrag und Währung ohne Verkäuferanmeldung. Verwende keine Dashboard-Adresse.
Prüfe in der Dateiauslieferung Downloadanzahl und Ablaufdatum. PayRequest ordnet den Zugriff Produkt und Bestellung zu. Der Text auf Carrd muss zu diesen Einstellungen passen. Unbegrenzten lebenslangen Zugriff solltest du bei einem eingerichteten Limit nicht versprechen.
Füge einen verständlichen Kaufbutton hinzu
Platziere den Button bei der Produktbeschreibung und setze die öffentliche PayRequest-URL als Ziel. Verwende die aktuellen Carrd-Steuerelemente für Beschriftung und externen Link. Veröffentliche die Änderung und prüfe anschließend die öffentliche Website statt nur der Editorvorschau.
Eine passende Beschriftung lautet „Planer kaufen — 15 €“. Daneben kann stehen: „Druckbares PDF-Paket. Downloadzugang nach bestätigter Zahlung.“ Ändert sich der Preis, aktualisiere Carrd und PayRequest gemeinsam. Widersprüchliche Beträge irritieren auch bei einem technisch funktionierenden Checkout.
Erkläre kurz, dass die Zahlung über PayRequest erfolgt. So ist der Domainwechsel nachvollziehbar. Verwende denselben Verkäufernamen und dasselbe Produktbild und mache Supportinformationen schon vor dem Kauf zugänglich.
Führt auch das Produktbild zum Kauf, sollte es dasselbe Ziel wie der Button haben. Öffnet es eine Vorschau, kennzeichne diese Funktion. Nach dem Kopieren eines Produktbereichs musst du ebenfalls den Link ersetzen, nicht nur Bild und Überschrift.
Nutze dieses Arbeitsblatt für die Produktkarte
Das ursprüngliche Arbeitsblatt verbindet Versprechen, Ziel und Lieferdatei. Die Werte gehören zum fiktiven Planer und müssen vor Veröffentlichung durch deine eigenen Angaben ersetzt werden.
| Feld | Beispiel | Prüfung |
|---|---|---|
| Name | Weekly Studio Planner | Identisch auf der Zahlungsseite |
| Format | Druckbares PDF-Paket | Keine bearbeitbare Vorlage versprochen |
| Preis | 15 € | Betrag und Währung stimmen |
| Lieferung | ZIP mit zwei PDFs | Richtige Version angehängt |
| Button | Planer kaufen — 15 € | Öffnet konkrete Produkt-URL |
| Zugang | Eigenes Limit und Ablaufdatum | Entspricht den Einstellungen |
| Support | Verkäuferkontakt | Vor und nach dem Kauf verfügbar |
Führe eigene Notizen für jedes Angebot. Ein Planer für 15 € und ein Arbeitsbuch für 15 € benötigen unterschiedliche Namen und Links. Der Betrag allein identifiziert die ausgewählte Datei nicht. Beschreibe bei einem Bundle genau, welche Dateien gemeinsam geliefert werden.
Stelle mehrere getrennte Checkouts nicht als einen gemeinsamen Kauf dar. Wenn du ein Paket versprichst, richte ein entsprechendes Produkt ein und überprüfe dessen vollständigen Inhalt. Wenn mehrere unabhängige Käufe nötig sind, muss der Kunde das vorher wissen.
Prüfe den veröffentlichten Kaufweg
Sieh dir Carrd auf einem Smartphone an. Sind Format, Preis und Button verständlich? Folge dem Link und vergleiche das Ziel mit dem Arbeitsblatt. Damit prüfst du Navigation und Angebotskonsistenz, noch keine erfolgreiche Zahlung.
Führe für eine vollständige Kontrolle einen autorisierten Kauf mit deiner Konfiguration durch. Prüfe die bestätigte Bestellung, öffne die Auslieferung und untersuche das heruntergeladene Paket. Beim Planer endet die Kontrolle mit dem Öffnen beider PDFs. Eine Bestellmeldung allein belegt keine nutzbare Datei.
Die aktuelle Downloadfunktion unterscheidet den Besuch der Downloadseite vom Dateiabruf. Ein Besuch verbraucht keinen Download. Beim Abruf werden Ablauf und Limit geprüft. Frage bei Problemen deshalb nach dem genauen Schritt, an dem der Käufer hängen bleibt.
Eine falsche Produktseite erfordert einen anderen Carrd-Link. Eine falsche Anlage wird im Produkt korrigiert. Kommt die Datei an, lässt sich aber nicht öffnen, prüfe Format oder Archiv. Ein öffentlicher Downloadlink umgeht die Zahlung und repariert den ursprünglichen Fehler nicht.
Plane Kosten und spätere Änderungen
Der Free-Tarif von PayRequest berechnet derzeit 2 % pro erfolgreicher Zahlung, maximal 25 € pro Transaktion, plus Anbietergebühren. Beim fiktiven Preis von 15 € beträgt der Plattformanteil 0,30 € vor weiteren Kosten. Das ist keine Berechnung deiner Nettoauszahlung.
Berücksichtige Vorbereitung, Support und mögliche Carrd-Kosten. Erkläre, ob bestehende Käufer neue Versionen erhalten. Bewahre freigegebene Dateien auf, damit ein versehentlich hochgeladener Entwurf nicht unbemerkt das verkaufte Produkt ersetzt.
Unterscheide mit vorhandenen Analysewerkzeugen nach Möglichkeit Angebotsbesuche, Klicks zu PayRequest und erfolgreiche Bestellungen. Wer Carrd zum Bezahlen verlässt, ist nicht automatisch verloren. Umgekehrt beweist ein Klick noch keinen Kauf.
Erstelle ein PayRequest-Konto, bereite ein Produkt vor und verbinde seine URL mit Carrd. Schließe Arbeitsblatt und Lieferprüfung ab, bevor du weitere Produkte hinzufügst. Für eine andere Website-Plattform gibt es unseren Google-Sites-Verkaufsleitfaden.
Redaktioneller Hinweis: KI unterstützte Text und Titelbild. Produktrouten, Formate und Downloadverhalten wurden am 11. September 2026 im Code geprüft. Planer und Arbeitsblatt sind eigene Beispiele. Ein echter Kauf oder Kundenumsatz wird nicht behauptet.
